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Schulpraktische Studien (SPS)

Adressen der Schulen

 

Methodik Wassersport (Nur im Sommersemester)

Rudern und Kanu fahren bieten viele Möglichkeiten zu spezifischen Körper- und Bewegungs­erfahrungen in Auseinandersetzung mit dem Element Wasser. Ausgehend von neuen Er­fahrungen zur Erlangung von Gleichgewicht im Umgang mit einem instabilen Boot steht zunächst das Erlernen der Ruder- und Paddelbewegung in der Grobform im Vordergrund. Basierend auf unterschiedlichen Vermittlungsmodellen findet die Ausbildung in den verschiedenen Bootsgattungen statt. Neben dem Erwerb von Eigenkompetenz und dem reflektierenden Umgang mit methodischen Vermittlungsmöglichkeiten sollen im ersten Teil Kenntnisse erworben werden, die notwendig sind, um den Ruder- und Kanusport auf stehendem Gewässer (Rudern) und „leicht fließendem Zahmwasser" (Kanu) sicher und gefahrlos zu vermitteln und das Material sachkundig zu benutzen. Im zweiten Teil stehen „Rudern und Kanu im Schulsport" im Mittelpunkt. Die Organisation von Ruder- und Kanufahrten, fächerübergreifende Themen, Aspekte zu natur- und umweltverträglichem sportlichen Handeln werden u. a. erörtert.

Hilfreiche Links zu/r:   
Rudertechnik     Methodik    Biomechanik     Fehlerkorrektur      Übungen        Bootsobleute 
            
                                                   

Methodik Leichtathletik (Nur im Sommersemester) 

S/Ü Gruppe A           Do 08–10      Sportplatz Freudenberg 
S/Ü Gruppe B           Do 10-12       Sportplatz Freudenberg       

Natürliche Bewegungsabläufe des Laufens, Springens und Werfens, aus denen die Sportart Leichtathletik entstanden ist, werden in dieser Lehrveranstaltung praktisch und theoretisch erarbei- tet. Anhand ausgewählter Beispiele werden leichtathletische Techniken sowohl beschrieben und analysiert als auch methodisch und didaktisch aufbereitet. Insbesondere werden zwei Ausbil- dungsziele angestrebt:1. Eigenrealisation: Die Studierenden sollen eine reduzierte Auswahl an grundlegenden Be- wegungstechniken der Leichtathletik in der Grobform ausführen können und eigene Erfah- rungen hinsichtlich Training und Wettkampf in der Leichtathletik machen.
2. Praktisch-theoretische Grundlagen und ihre Anwendung: Den Studierenden soll grundle- gendes theoretisches Wissen über die Praxis und Theorie der Leichtathletik vermittelt wer- den, insbesondere bzgl. Bewegungsanalyse, Fehlerkorrektur, Methodik, Spiel- und Wett- kampfformen und Regelwerk. Die Studierenden sollen lernen, wie grundlegende Leicht- athletikdisziplinen an Schüler vermittelt werden können. Dabei soll insbesondere eine schülergemäße Technik- und Methodenwahl zur Geltung kommen.Eine ergänzende Teilnahme am Förderkurs Leichtathletik wird dringend angeraten!

Literatur:
Deutscher Leichtathletik Verband (Hrsg.) (2004), Schülerleichtathletik. Offizieller Rahmentrainingsplan des Deutschen Leichtathletik-Verbandes für das Grundlagentraining. Münster: Philippka.
Deutscher Leichtathletik Verband (Hrsg.) (2008), Jugendleichtathletik. Rahmentrainingsplan des Deutschen Leichtathletik-Verbandes für die Sprungdisziplinen im Aufbautraining. Münster: Philippka.
Haberkorn, Ch. & Plass, R. (1992). Spezielle Didaktik der Sportarten: Leichtathletik I und II. Frankfurt a. M.: Diesterweg-Sauerländer.
Wastl, P. & Wollny, R. (2012). Leichtathletik in Schule und Verein – Ein Praxishandbuch für Lehrer und Trai- ner. Schorndorf: Hofmann.
Wastl, P. (o. J.): Skript Leichtathletik. Wuppertal: Sportwissenschaft.

Zeuner, A.; Hofmann, S. & Lehmann, F. (1997). Sportiv – Leichtathletik. Leipzig: Klett.

Weitere Informationen findet man in den Leichtathletikskripten von Dr. Peter Wastl:
Skript 1     Skript 2     Skript 3     Skript 4  

 

Methodik Volleyball

S/Ü     Mi 08 – 10     Uni – Halle II + III

Die Komplexität des Volleyballspiels mit hohen Anforderungen an die Koordinations-, Taktik- und Wahrnehmungsleistungen werden von vielen Akteuren als Herausforderung angenommen - verursachen auf der anderen Seite allerdings häufig Demotivation und Frustration. Unterschiedliche Vermittlungsmodelle sollen auf ihre Wirkungen vor dem Hintergrund unterschiedlicher Lerngruppen hin überprüft, reflektiert und diskutiert werden. Diese Herangehensweise impliziert die Frage, wie man die äußeren und inneren Bedingungen für das Volleyballspiel so „vereinfachen" kann, dass einerseits möglichst viele Schüler/Jugendliche Freude am Mitspielen haben und andererseits die Grundidee des Rückschlagspiels erhalten bleibt.

 

Schulsport als Teil der Schulentwicklung

S/Ü    Do 14 - 16    I.14.01 u. GS Barmen

Über den „Doppelauftrag des Schulsports“ (vgl. Richtlinien und Lehrpläne Sport NRW; „Entwicklungsförderungdurch Bewegung, Spiel und Sport“ und „Erschließung der Bewegungs-, Spiel und Sportkultur“) wird ein breites Spektrum an Aufgaben an den Schulsport gestellt. Damit leistet unser „besonderes“ Fach einen einmaligen Beitrag im Rahmen der Schulentwicklung. Das Spektrum reicht beispielsweise von „bewegtem Schulleben“ über außerunterrichtliche Sportangebote und freiwillige Schulsportgemeinschaften bis hin zu Schulsportwettbewerben. In diesem Seminar werden unterschiedliche Profile an unterschiedlichen Schulen herausgearbeitet und auf ihre Wirkung(en) im Schulalltag hin überprüft (über z.B. Schulprogramme, Gespräche mit Lehrer/innen und Schüler/innen und eigene Beobachtungen). In einem zweiten Schritt soll gefragt werden, welche Rolle Sportlehrerinnen und Sportlehrer in dem Kontext einnehmen und wie sie selber als Initiatoren zu schulischen Entwicklungsprozessen beitragen können.
Literatur: wird in der Veranstaltung bekannt gegeben.