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Sprechzeiten

Wegen der Corona-Krise findet bis auf Weiteres keine Sprechstunde mehr statt.
Wer Fragen hat oder Beratung benötigt, kann dies per E-Mail tun.

Mimimalqualifikation als Voraussetzung zur Teilnahme
an den Methodikkursen Leichtathletik im SS 2020

Wegen der Corona-Krise müssen leider alle anberaumten Termine ersatzlos entfallen. Ob und wann neue Termine vorgesehen sind, wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Michael Fahlenbock beim Fachtag der Kultusministerkonferenz (KMK) Sport in Berlin

Beim Fachtag „Qualitätssicherung Schulsport“, den die KMK am 18. September in Berlin ausrichtete, war der DSLV mit Michael Fahlenbock und weiteren Vorstandsmitgliedern sowohl aus dem Bundesverband als auch aus mehreren Landesverbänden vertreten. Thema des Fachtags war die „Nachqualifizierung von Lehrkräften ohne Fakultas Sport“. Nach der Begrüßung durch den Moderator Dr. Norbert Reichel sprach Prof. Dr. Stefan König von der PH Weingarten zur Situation des Grundschulsports. Seinen Vortrag schloss er mit drei Thesen zum Grundschulsport, in denen er auf die zu geringe Anzahl Studierender im Primarschullehramt, die Deprofessionalisierung des Sportunterrichts an Schulen durch Lehrkräfte ohne Fakultas Sport und den schweren Stand des Primarschullehramts an Hochschulen hinwies. Danach wurden exemplarisch drei Modelle zur Nachqualifizierung aus den Bundesländern Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen vorgestellt. Bei der abschließenden Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Hochschule und Schulamt, bezog Michael Fahlenbock als Präsident des DSLV Bundesverbands klar Position: Es sei an der Zeit, dass nicht immer nur geredet, sondern endlich auch gehandelt werde! Es herrsche immer große Einigkeit über die besondere Bedeutung und Wichtigkeit des Sportunterrichts – nur konsequent umgesetzt würden die vorhandenen Standards, Handlungsempfehlungen und vielfältigen Ideen leider nicht.

Traumjob Sportlehrer mit kritischen Momenten

Bild li.: Univ.-Prof. Jens Kleinert stellt das Projekt Schulsport2020 vor; Bild re.: Die Podiumsgäste von Moderator Wolf-Dieter Poschmann sind v.l.n.r. Sabine Sprünken, Michael Fahlenbock, MD'in Susanne Blasberg-Bense, Helga Leineweber und Jens Kleinert. Foto: Julia Neuburg

AD Michael Fahlenbock (Arbeitsgruppe Integrative Theorie und Praxis des Sports) war in seiner Eigenschaft als Präsident des Deutschen Sportlehrerverbands (DSLV) Podiumsteilnehmer auf dem 15. Kölner Abend der Sportwissenschaft (KAdS). Zum Thema "Beruf Sportlehrer/in - Traumjob oder Alptraum?" nahm er kritisch Stellung zu Ausbildung und Berufssituation von Sportlehrern und enttarnte aus seinen Erfahrungen aus der Schulpraxis manch gut gemeinten Argumente wie z. B. "Sport ist eine zentrale Aufgabe in der Schüler*innenausbildung" und "Sport ist das einzige Fach, das über die gesamte Schulzeit durchgängig in einer hohen Stundenzahl unterrichtet wird" als realitätsfern. "Das ist eine Traumvorstellung. In der Realität klafft die Schere zwischen Schulen mit einem Sportangebot auf Top-Niveau und Schulen mit einer mangelnden Wertschätzung des Faches Sport und desaströser Ausstattung weit auseinander!"
Weitere Informationen finden sich hier.

Auf dem Foto von links: S. Dahl, Dr. D. Dreiskämper, Prof. Dr., Dr. h.c. R. Naul (Willibald-Gebhardt-Institut), Prof. Dr. N. Neuber (Universität Münster), M. Fahlenbock (Präsident DSLV; Universität Wuppertal)) und C. Scheuer (Präsident EuPEA).

Start des EU-Projekts EuPEO zum Schulsportmonitoring

Mit einem Kick-Off Meeting in Lisabon startete Ende Januar das EU-Projekt "EuPEO - European Physical Education Obervatory" (Laufzeit 01.2018 - 12.2020) in Lissabon. Finanziert wird das Projekt aus Mitteln des Erasmus+-Programms der Europäischen Union. Ziel ist es, ein Monitoring-Instrument zur Beurteilung der Qualität des Sportunterrichts zu entwickeln. Neben Partnern aus Frankreich, Holland, Irland, Portugal, Slowenien, Schweiz, Tschechien, Ungarn sind der Deutsche Sportlehrerverband (DSLV), vertreten durch Michael Fahlenbock von der Bergischen Universität Wuppertal, das Willibald-Gebhardt Institut (Münster) und der Arbeitsbereich 'Bildung und Unterricht im Sport' der Universität Münster für Deutschland als Kooperationspartner vertreten.

Aktuelle Publikation

Unter Beteiligung von Michael Fahlenbock (Mitherausgeber) ist Band 255 der "Schriften der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft" zum Thema "Sportpädagogische Praxis - Ansatzpunkt und Prüfstein von Theorie" erschienen. Weitere Infos finden sich hier.

v.l.n.r. Klaus-Michael Braumann (DGSP), André Seyfarth (Fakultätentag), Angelika Baldus (DVGS), Gudrun Doll-Tepper (DOSB), Detlef Kuhlmann (Fakultätentag), Kuno Hottenrott (dvs), Michael Fahlenbock (DSLV) und Bernd Strauß (asp). Foto: dvs

Michael Fahlenbock auf dem Symposium des Fakultätentags Sportwissenschaft

Vertreter der Sportwissenschaft sind am Freitag, dem 22. April 2016 in Frankfurt a. M.  zusammengekommen, um sich mit wichtigen Fragen zur zukünftigen Ausrichtung der Disziplin Sportwissenschaft in Lehre und Forschung an den deutschen Universitäten und Hochschulen auszutauschen. „Sportwissenschaft 2030“ lautete dazu das weit in die Zukunft weisende Motto des Symposiums, zu dem erstmals der Fakultätentag Sportwissenschaft als Zusammenschluss aller rund 60 Institute und Fakultäten für Sportwissenschaft an den Universitäten und Pädagogischen Hochschulen in Deutschland in die Sportschule des Landessportbundes Hessen nach Frankfurt eingeladen hatte. In seinem Impulsreferat zu der Frage „Wohin will die Sportwissenschaft?“ skizzierte der Sportsoziologe Prof. Ansgar Thiel ein ernüchterndes Bild zur gegenwärtigen Situation der Sportwissenschaft in Deutschland auch im Vergleich zu den Lehr- und Forschungsressourcen anderer Fächer.  Der Präsident des Deutschen Sportlehrerverbandes, Michael Fahlenbock (Wuppertal), plädierte für „mehr politische Präsenz der Sportwissenschaft“ nicht zuletzt deswegen, um das erhabene Ziel, im Jahre 2030 einen qualitativ hochwertigen Sportunterricht an allen Schulen im Lande von ebenso fachlich ausgezeichnet ausgebildeten Sportlehrkräften gewährleisten zu können. Gleichzeitig sprach er sich für eine Expansion der Schulsportforschung aus, zumal die letzte große Schulsportstudie der Vorgängerorganisation des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) nun schon mehr als zehn Jahre zurückliegt. Weitere Informationen finden sich hier.